Zitate
über die Liebe
(
1 )
Wer nicht liebt in dieser Welt, / Wird nicht selig in der andern.
Brasilianisch-portugisisches Volkslied
(
2 )
Jeder liebt sich selbst nur am meisten.
Lessing, Nathan der Weise
(
3 )
Ein Liebesnetz hab ich um dich gesponnen, / Zerreiß es, wenn du kannst.
Schiller, Wallensteins Tod
(
4 )
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt,
wirst du liebenswürdig gefunden.
Börne
(
5 )
Wie Knaben aus der Schul, eilt Liebe hin zum Lieben, / Wie Knaben an ihr Buch,
wird sie hinweggetrieben.
Shakespeare, Romeo und Julia
(
6 )
Erst seit ich liebe, ist das Leben schön; / Erst seit ich liebe,
weiß ich, dass ich lebe.
Körner
(
7 )
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, / Wenn man ihr
alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
Goethe, Vier Jahreszeiten
(
8 )
Wo Liebe kommt ins Haus, / Da zieht die Klugheit aus.
Logau
(
9 )
Die Liebe fordert alles und ganz mit Recht, so ist es mir mit Dir, Dir mit mir.
Beethoven an seine unsterbliche Geliebte
(
10 )
Liebe zuerst bringt Lust, doch am Schluss nur Schmerzen dem Herzen.
Ovid, Liebeskunst
(
11 )
Die Liebe besteht zu dreiviertel aus Neugier.
nach Casanova
(
12 )
Im Traum und in der Liebe gibt's keine Unmöglichkeiten.
Joh. Arany
(
13 )
Im edlen Herzen nur wohnt wahre Liebe.
Guido Guinicelli
(
14 )
Im Arm der Liebe ruht sich's wohl.
Herm. Wilh. Franz Ueltzen
(
15 )
Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. / Und nur der ist etwas, der etwas
liebt. / Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.
L. Feuerbach
(
16 )
Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein; / Je mehr sie alt und
klar, je stiller wird sie sein.
Angelus Silesius
(
17 )
Je größer der Mann, desto tiefer seine Liebe.
Leonardo da Vinci
(
18 )
Die Liebe ist des Argwohns Schmiede.
Silvio Pellico
(
19 )
Die Liebe ist der Mut der Frauen, / Sie ist der Stern, zu dem sie schauen, /
Sie ist der Kompass ihrer Fahrt.
E. v. Dincklage, Treue Seelen
(
20 )
Liebe bleibt die goldne Leiter / Drauf das Herz zum Himmel steigt.
E. Geibel
(
21 )
Die Liebe ist der Liebe Preis.
Schiller, Don Karlos
(
22 )
Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel, / Und bringt
durch alles sich; / Sie ist ohn Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel, / Und
schlägt sie ewiglich.
Matthias Claudius, Die Liebe
(
23 )
Die Liebe hat nun einmal dieses Übel, / Dass Krieg und Frieden immer
wechseln.
Horaz
(
24 )
Die Liebe gibt uns Kraft, jedes Opfer darzubringen, nicht - jedes anzunehmen.
Eötvös
(
25 )
Denn nur von innen kommt der Segen, / Und nur die Liebe bringet Rast.
E. Geibel
(
26 )
Wer Liebe lernen will, bleibt immer Schüler.
O. R. Bernhardi, Don Juan
(
27 )
"Furchtlos und treu!" ist der Wahlspruch der Liebe.
E. Geibel, Meister Andrea
(
28 )
Auf zwei Rädern die Erde rollt, / Das eine ist Liebe, das andere Gold.
Leop. Jacoby, Eunita
(
29 )
Wer nicht im Zorne erglüht / Kennt auch die Liebe nicht.
E. M. Arndt, Zorn und Liebe
(
30 )
Die Liebe gibt dir ein: lieb alles groß und klein! / Der höchsten
Liebe wert wirst du dadurch allein.
Friedrich Rückert
(
31 )
Lieb ist Wunder, Lieb ist Gnade, / Die wie der Tau vom Himmel fällt.
E. Geibel
(
32 )
Lieb oder Hass - ein drittes gibt's bei Frauen nicht.
Publilius Syrus
(
33 )
Lieb hat oft Lieb durch Lieb geboren.
Hans Sachs
(
34 )
Wer für sein Lieb nicht sterben kann, / Ist keines Kusses wert.
Körner
(
35 )
Ohne Liebe nützt ein äußerliches gutes Werk nichts; was aber
aus Liebe geschieht, wie gering und unansehnlich es auch sei, wird in jeder
Beziehung fruchtbar.
Thomas von Kempis
(
36 )
Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! / Ich sehe heut durchs
Augenglas der Liebe.
Goethe
(
37 )
Hab ich nur deine Liebe, / Die Treue brauch' ich nicht, / Die Liebe ist die
Knospe nur, / Aus der die Treue bricht.
Aus der Oper: Boccaccio
(
38 )
Es ist eine nichtswürdige Liebe, die kein Bedenken trägt, ihren
Gegenstand der Verachtung auszusetzen.
Lessing
(
39 )
Willst du einen guten Liebesbrief schreiben, so fange an, ohne zu wissen, was
du sagen willst, und endige, ohne zu wissen, was du gesagt hast.
J. J. Rousseau
(
40 )
Lieb' ist wie Wind, / Rasch und lebendig, / Ruhet nie, / Ewig ist sie, / Aber
nicht immer beständig.
E. Mörike
(
41 )
Jeden Kohlkopf begießen die Menschen, verpflanzen ihn, suchen ihm die
Raupen ab, nähren ihn, pflegen ihn, und auf dem Wunder Liebe trampeln sie
herum und wundern sich, wenn's nicht wächst.
Helene Böhlau, Das Haus zur Flamm'
(
42 )
Die Liebe ist gleich unersättlich im Austeilen und Hinnehmen immer neuer
Schwüre, und so wird es uns stets ein glückliches Bedürfnis
bleiben, das alte "Wie lieb' ich dich!"
E. Mörike
(
43 )
Glücklich allein / Ist die Seele, die liebt!
Goethe
(
44 )
Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.
Plutarch
(
45 )
Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte.
Hölty
(
46 )
Wohl bringet die Liebe uns zuletzt auch Leid, / Denn eines muss ja vor dem
andern sterben.
Hebbel
(
47 )
So viel Muscheln der Strand, / Soviel Schmerzen beuet die Liebe.
Ovid
(
48 )
Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; / Und Liebe wagt, was irgend
Liebe kann.
Shakespeare
(
49 )
Entflammter Leidenschaft verzeiht sich viel.
E. Geibel
(
50 )
Die wahre Liebe kennt keinen Überdruss. Da sie durch und durch Seele ist,
kann sie nicht erkalten. Eine Kohlenglut bedeckt sich wohl mit Asche, doch kein
Stern.
Victor Hugo
(
51 )
Liebe! aber wahrhaft, und es fallen dir / Alle anderen Tugenden von selber zu.
Feuerbach
(
52 )
Die Liebe, wenn sie neu, / Braust wie ein junger Wein; / Je mehr sie alt und
klar, / Je stiller wird sie sein.
J. Scheffler
(
53 )
Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei Huldigung.
Goethe
(
54 )
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, Wenn man ihr
alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
Goethe
(
55 )
Liebe bleibt die Krone für ein jedes Weib.
Euripides
(
56 )
Beginnt die Lieb' zu kränkeln und zu schwinden, / Nimmt sie erzwungne
Höfflichkeiten an.
Shakespeare
(
57 )
Liebe, die von Herzen liebt, / Ist am reichsten, wenn sie gibt; / Liebe, die
von Opfern spricht, / Ist schon rechte Liebe nicht.
E. Geibel
(
58 )
Liebe schwärmt auf allen Wegen, / Treue wohnt für sich allein. /
Liebe kommt euch rasch entgegen, / Aufgesucht will Treue sein.
Goethe
|